Guinnesbuch Weltrekordversuch

 
     
 

Leider hat es nicht geklappt

Trotz mehrmaliger Anfrage haben wir keine detalierte Antwort aus London bekommen.
Für unseren Verein war es ein einmaliges Erlebnis, dass uns lange in Erinnerung bleiben wird.

Rekordversuch ins Guinnessbuch der Rekorde!!!
GROSSER JUBEL NACH ERREICHEN DES REKORDES NACH 24 STUNDEN!!!
GEIL WAR`S WIR WAREN DABEI!!!
 

vom

07.09. - 08.09.2002


Nach langer Vorbereitung war es endlich soweit. Am Samstag, den 07.09.2002 wurde um ca.11.30 Uhr die letzten Vorbereitungen im Schützenkeller der Frankonia Schützen getätigt. Nachdem durch Radio Bamberg bereits seit den Morgenstunden Dauermeldungen liefen, wurde die Nervosität immer größer. Ab 13.00 Uhr trafen sich die ersten 16 Schützen im Vereinslokal " Zur Linde". Vorstand Ludwig Werwein und sportlicher Leiter Rainer Bertholdt wiesen die Betreuer und die Schützen in den vorgeplanten Ablauf ein. 2 Betreuer müssen immer hinter dem Schießstand sein um die Schussstreifen für die Schützen zu erneuern. Ebenfalls wurden Betreuer eingesetzt um die Luftdruckkugeln in die Halterungen einzulesen. Ein fliegender Wechsel sollte nach ca. 30 Minuten stattfinden. Rainer Bertholdt gab eine Richtzahl von ca. 10.000 Ringe in der Stunde vor. Vor allem meinte Bertholdt, dass es hier nicht um die einzelnen Schützen, sondern um den Verein geht. Vereinsdenken hat nunmehr Vorrang. Um 13.58 Uhr gaben die Böllerschützen die Salutschüsse zum Eröffnen des Rekordversuches ab. Herr Antons, 1. Gausportleiter machte den ersten Schuss (wobei dieser Schuss natürlich nicht gezählt wurde) und wünschte dem Ganzen viel Erfolg. Ebenso wünschte der Filialleiter der Raiffeisenbank Effeltrich, Herr Ledig ein gutes Gelingen. Ein reges Treiben konnte vor allem die ersten Stunden im Schützenkeller wahrgenommen werden. Man wusste nicht auf was man sich eigentlich einließ.
Schirmherr Landrat Reinhardt Glauber erschien aus terminlichen Gründen erst um 14.45 Uhr und konnte die Nervosität und die Spannung selbst miterleben. Er wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf und viel (frische) Luft für die Schützen und Durchhaltevermögen.
Nach den ersten 16 Schützen konnte ein Zwischenstand von 18.622 Ringen mitgeteilt werden. 48 Vereinsschützen ( nur Mitglieder) haben insgesamt teilgenommen. Die jüngste Schützin war 14 Jahre und der älteste Schütze 68 Jahre.
Auch wenn man annimmt, dass 24 Stunden sehr lange sind, ist diese Zeit trotz allem sehr schnell vergangen. Durch die gute Atmosphäre blieb so mancher Betreuer, der eigentlich nur 3-4 Stunden "Dienst" machen wollte, 24 Stunden. Es wurde an alles gedacht. Die Verpflegung der Schützen war durch die Betreuerinnen und Betreuer (alle Mitglieder des Vereins) mehr als gesichert. Über Gulaschsuppe, Weißwurst, Wienerle, Grillfleisch, Bratwurst, Kuchen und Kaffee wurde alles geboten. Hier natürlich ein besonderer Dank an die Vereinswirte Familie Schmidt. Da die Wirtschaft im Moment eigentlich Urlaub hat, konnten die Räumlichkeiten wie Küche und Wirtsstube genutzt werden. Die Verantwortlichen warteten immer gespannt, ob denn nicht ein Einbruch der Schützen kommt. Aber man wartete vergebens. Es war nie so, dass man Schützen suchen musste, weil ein Schütze den Stand verlassen wollte. Es standen immer Schützen bereit, falls einer vorzeitig aufhören wollte. Die geplanten Wechsel nach ca. einer halben Stunde konnten nicht gehalten werden. Mancher Schütze schoss 20 Minuten, andere schossen 35 Minuten und mehr. In den Morgenstunden konnte man so manchen Schützen auf der Eckbank der Gastwirtschaft schlafen sehen. Einige Schützen gingen zwischenzeitlich zum Duschen nach Hause und hätten eigentlich nach dem nächsten Schießen diese schon wieder aufsuchen können. Hätte man das Schwitzwasser gesammelt, wäre dies auch rekordverdächtig.
Die Motivation ließ in keiner Stunde nach. Einige Anekdoten für die Vereinschronik konnten in diesen 24 Stunden und danach festgehalten werden, bis hin zur Fußwaschung! Schirmherr Landrat Reinhardt Glauber erlebte die letzten 20 Minuten der Veranstaltung und war über die Einstellung des Rekordes begeistert. Glückwünsche überbrachte auch Herr Antons, Gausportleiter des Gaus Oberfranken West, der auch den Weg von Ebermannstadt am Sonntag nicht scheute. Eine schnelle Meldung durch Rainer Bertholdt an Radio Bamberg konnte den Erfolg in ganz Franken verkünden.
Der Verein bedankt sich noch bei allen Sponsoren für die Geld- und Sachspenden.
Nunmehr liegt die Entscheidung über die Eintragung ins Guinnessbuch der Rekorde an der Guinness World Records Verlags GmbH.
Sollte aus irgendwelchen Gründen der Eintrag nicht zu Stande kommen, so war die Veranstaltung allein ein weiteres einzigartiges Erlebnis, welches in den nächsten Jahren bestimmt das Vereinsleben noch mehr belebt. Eine tolle und schöne Erinnerung für jeden der dieses Ereignis miterleben durfte.